Mit 162 registrierten Verkehrsunfällen hat die Unfallstatistik des Kantons Appenzell I. Rh. im Gegensatz zum Vorjahr (136 Unfälle) um knapp 20 Prozent zugenommen. Bei dieser Zahl sind die Unfälle mit Wildtieren sowie die Parkschäden enthalten. Abgenommen hat die Anzahl der Verkehrstoten von 3 (im Vorjahr) auf 1. Hier handelte es sich um einen Selbstunfall eines PW-Lenkers mit tödlichem Ausgang infolge Herzversagens. Stark angestiegen ist die Anzahl der verletzten Personen auf 49 (Vorjahr 34 Verletzte). Unter den verletzten Personen befanden sich 2 Kinder (Vorjahr 4 Kinder). 1 Erwachsener und 1 Kind wurden auf dem Fussgängerstreifen von Motorfahrzeugen angefahren (Vorjahr 0). Von den erwähnten 162 Unfällen ereigneten sich 40 Kollisionen mit Wildtieren. Bei 21 Unfällen waren die Lenker/innen der Meldepflicht (Parkschäden) nicht nachgekommen. Die häufigsten Ursachen waren auf Schleuderunfälle (36 Unfälle) durch Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse zurückzuführen, gefolgt durch Unaufmerksamkeit am Steuer (28 Unfälle) sowie übersetzte Geschwindigkeit und Nichtbeherrschen des Fahrzeuges (25 Unfälle). Alkohol und Übermüdung war bei 13 Unfällen die Ursache (Vorjahr 8).
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