Die Freude war gross: Zuerst gewann Michael Brunner aus Appenzell an der Jugend-Olympiade in Innsbruck als Skip mit seinem Curling-Team eine Goldmedaille, eine zweite erspielte er sich im Double Mixte. Ein wenig seien die beiden Goldmedaillen auch der Lohn für den jahrelangen Einsatz, sagt seine Mutter Brigitte Brunner. Sie war selbst lange Zeit Elite-Curlerin und trainiert jetzt das Juniorenteam ihres Sohnes und das Elite-Herrenteam der Schweizer Nationalmannschaft. Michael spielt von Kindesbeinen an Curling. Die ganze Familie war an der Jugendolympiade in Innsbruck. Brigitte Brunner hatte von Swiss Olympics beauftragt die Ausscheidung der Schweizer Teams dafür organisiert. Darunter figurierte auch das Mixed Team, dessen Skip – Spielleiter – ihr Sohn Michael ist. 16 Nationen, mit Teilnehmenden der Jahrgänge 1994/95, traten letzte Woche gegen einander an. Zusammen mit Lisa Gisler, Romano Meier und Elena Stern siegte Michael Brunner am Mittwoch im Final 6:4 gegen Italien. Im Zweier-Mixte-Wettbewerb mit einer zugelosten Partnerin, der Deutschen Nicole Muskatewitz, schlug er danach im Finalspiel eine koreanisch/norwegische Paarung mit 13:2 und konnte sich eine zweite Goldmedaille umhängen. Der bald 17-jährige Michael Brunner besucht das Gymnasium in Aarau. Er hat vom Gymnasium Appenzell dorthin gewechselt, weil er dank Lektionenreduktion mehr Zeit für seine Trainings aufwenden kann und seine Sportkameraden in der Nähe leben. Familie Brunner wohnt seit etwa fünf Jahren in Appenzell.
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