Nach fünf spielfreien Wochenenden standen die Appenzeller Bären das erste Mal in der Playdownrunde auf dem Feld. Der Gegner war ein echter Prüfstein. Der Erzrivale Pallavalo Kreuzlingen vermochte in der bisherigen Nati-B Runde zu überzeugen und scheiterte nur knapp an der Qualifikation.
Das Trainergespann Messmer/Migge hatte die spielfreie Zeit genutzt, um das Team neu zu motivieren und so startete man auch gegen den Thurgauer Favoriten unbekümmert. Jedoch zeigte sich schon sehr früh, dass es sehr schwierig würde, beim Leader Punkte zu holen. Nur die Startphase verlief ausgeglichen, aber es schlichen sich immer wieder kleine Ungenauigkeiten und individuelle Fehler ein. Beim Stand von 8:12 war bereits ein Timeout notwendig, was aber zu keiner nennenswerten Verbesserung führte. Kreuzlingen spielte ein konstantes Sideout, und wenn die Bären einen Ball verteidigten, machten sie sich selber mit einem einfachen Fehler am Netz den Erfolg zunichte. Bis auf 18:21 konnten sie zwar nochmal verkürzen, doch dann folgte erneut der Bruch im Sideoutspiel und Kreuzlingen konnte den ersten Satz recht problemlos gewinnen. (25:19)
Auch im zweiten Satz schienen die Gäste wie gehemmt, bis auf 12:6 konnten die Einheimischen bereits davon ziehen. Doch dann ging nach einem Timeout endlich ein Ruck durchs Team. Gelungene Blockaktionen und Verteidigungen liessen den grossen Rückstand schmelzen und in eine kleine Führung verwandeln. Kreuzlingen wackelte beträchtlich, aber die Bären waren nicht in der Lage, konsequent weiter zu spielen. Zahlreiche Servicefehler machten dem Appenzeller Spiel schwer zu schaffen, Kreuzlingen hingegen brauchte nur auf die Fehler des Gegners zu warten und schon war aus der 16:14 Führung eine 25:18 Satzniederlage geworden.
Auch im dritten Satz vermochten die Bären ihre Trainingsleistungen nur ansatzweise abzurufen, Spielerwechsel und Timeouts verpufften nahezu ohne Wirkung. Bei Kreuzlingen hingegen funktionierte so ziemlich alles und obwohl auch den Einheimischen zum Teil grobe Fehler unterliefen, gerieten sie nicht mehr gross in Bedrängnis. (25:21)
Die 3:0 Niederlage bei den Pallavolos bedeutet für die Bären, dass sie weiterhin voll im Abstiegskampf stehen. In der kommenden Runde (Sonntag, 5. Februar, 17.30 Uhr, Wühre Appenzell) gegen den direkten Konkurrenten VC Smash Winterthur wird sich zeigen, ob sich die Trainingsarbeit endlich auszahlt.
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