Appenzellerland. Am 11. März 2012 stimmen die Stimmberechtigten über die Ferieninitiative ab. In den beiden Appenzeller Halbkantonen bekämpft ein überparteiliches Komitee die Initiative. - Mitg/MC
Das Co-Präsidium bilden Ständeräte Hans Altherr und Ivo Bischofberger, Nationalräte Andrea Caroni und Daniel Fässler, Gewerbeverbandspräsidenten Adrian Künzli und Albert Manser sowie SVP-Präsident Edgar Bischof. Die Volksinitiative will das Recht auf sechs Wochen bezahlte Ferien für alle Arbeitnehmenden in der Verfassung festschreiben. «Die Vorlage tönt verheissungsvoll -–wer will nicht mehr Ferien? – sie ist aber extrem gefährlich und kostspielig. Gerade im Appenzellerland sind viele KMU-Betriebe angesiedelt. Etliche von ihnen leiden bereits unter dem starken Franken und den im internationalen Vergleich hohen Arbeitskosten. Wie sollen diese Firmen die zusätzlichen Kosten bezahlen und gleichzeitig im Wettbewerb bestehen können? Ohne Arbeitsplatzverlegung ins Ausland, Entlassungen oder Lohnkürzungen ist dies schlicht unmöglich», gibt sich das Appenzeller Komitee überzeugt.
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