Immer wieder kommt es, vor allem in Teufen, zu schweren Bahnunfällen. Die Bahn zerschneidet das Dorf, wird aber von nur rund 15 Prozent der Bevölkerung überhaupt genutzt. Jüngst hagelte es Proteste gegen die Pläne für ein Doppelspur-Tram durch Teufen. Daraufhin verzichteten AB und Kanton Appenzell Ausserrhoden vorerst auf eine weitere Planung dieser Variante. Nach diesem Fehlschlag schufen Kanton, Gemeinde und AB einen Beirat: Er soll Alternativen aufzeigen. Jetzt kommt eine Idee wieder auf den Plan, die bereits in einem Gutachten vor 35 Jahren als realisierbar beurteilt wurde: Eine Busverbindung statt der teuren Schmalspurbahn, eines «Niederflurträmlis» oder «Schnellzugsbähnlis» mitten durchs Dorf. Der Teufner Mathias Schreier, Mitglied des Beirats, will die AB-Strecke St. Gallen-Appenzell abschaffen, einen Busbetrieb einführen und einen Strassentunnel von der Lustmühle an mit Direktanschlüssen an Autobahn A1 und AB-Bahnhof in St. Gallen.