Turnen. Wiederum gelang der Rhönradgruppe der Getu Waldstatt der Start in die Rhönradsaison. Am jährlichen Breitli-Cup in Buochs NW holten sich Larissa und Marielle Müller Gold, Sari Mischler und Eliane Göldi Silber und Cathérine Oertle Bronze. - AZMC
Siegerpodest in der Kategorie Sprung Jugend: Cathérine Oerte Rang 3, Larissa Müller Rang 1 und Eliane Göldi Rang 2. (Foto Stefan Roth)
Traditionell wie jedes Jahr findet am ersten Märzwochenende der Breitli-Cup in Buochs NW statt. Auch die Waldstätter reisten mit einer Delegation von 14 Rhönradturnerinnen in die Innerschweiz. Dank frühzeitiger Abfahrt, trafen die Appenzellerinnen trotz des erneuten Wintereinbruchs rechtzeitig in Buochs ein. Der Wettkampfstart gelang nachfolgend optimal. In der Disziplin Sprung gingen in der Kategorie Jugend acht und in der Kategorie Schüler drei Turnerinnen an den Start. Bei den Schülern sprang Sari Mischler auf den zweiten Platz und so zu ihrer ersten Medaille. Bei der Kategorie Jugend erturnten sich die Waldstätterinnen gleich einen siebenfachen Erfolg. Die Goldmedaille sicherte sich Larissa Müller, vor Eliane Göldi und Cathérine Oertle auf den Plätzen zwei und drei. Eveline Koelliker, Jessica Kuratli, Anna Reutemann und Michelle Ammann folgten auf den Plätzen vier bis sieben.
Am Sonntagmorgen massen sich die Turnenden in der Disziplin Gerade. Einige der jüngeren Turnerinnen bestritten zum ersten Mal einen Wettkampf und dementsprechend hoch war die Nervosität. Auch die routinierteren Turnerinnen in der Kategorie Jugend zeigten Nerven und turnten nicht ganz fehlerfrei. Unter dem grossen Teilnehmerfeld erreichten jedoch alle einen Rang in der vorderen Ranglistenhälfte. Einzig Marielle Müller liess sich von ihren Kolleginnen nicht beeinflussen und erturnte sich in der Kategorie Aktive mit 6.35 einen klaren Sieg.
Am Nachmittag begeisterten vier Waldstätterinnen die Zuschauer mit gefühlvoll vorgetragenen Showeinlagen zu zweit an je einem Rhönrad. Anschliessend konzentrierten sich nochmals elf Turnerinnen für den abschliessenden Vereinswettkampf. Mit leicht abgeändertem Programm gegenüber dem der letzten Saison, wagten sie sich an eine erste Standortbestimmung. Noch waren kleine Unsicherheiten in der Ausführung und Synchronität auszumachen, was schlussendlich dann doch für den zweiten Rang reichte.
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