Zum 33. Mal sind sie unterwegs zu Bruder Klaus und durchqueren dabei übers Wochenende das Appenzellerland mit Übernachtung in der Turnhalle des Gymnasiums St. Antonius: 220 Frauen und Männer aus der Diözese Augsburg. Sie beginnen den Tag zu nachtschlafener Zeit, beenden ihr Pensum dafür schon am frühen Nachmittag – nach einer beeindruckenden Marschleistung von 30 oder gar 40 Kilometern. Nehmen Muskelkater, Blasen, Regen, Kälte, Hitze und weitere Unbill in Kauf. Und trösten sich allenfalls ironisch mit dem Spruch: «Man gönnt sich sonst ja nichts». Wenn sich die Teilnehmenden der von der Katholischen Landvolk-Bewegung der Diözese Augsburg organisierten Bruder-Klaus-Wallfahrt in Bewegung setzen, gerät manches in Bewegung. In sechs Tagen legen sie 240 Kilometer vorwiegend zu Fuss zurück. Auf einigen Abschnitten marschieren sie dem Jakobsweg entlang. Sie sind in zwei Gruppen zu je rund 110 Personen unterwegs, die zweite Gruppe (wegen der Unterkünfte) einen Tag hinter der ersten.
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