Am ersten Juliwochenende führte eine Polizeipatrouille mit einem Diensthund im Zusammenhang mit verschiedenen Anlässen Routinekontrollen durch. Da seit anfangs 2010 in Jakobsbad nachts mehrmals in Räumlichkeiten der Kronbergbahn eingebrochen wurde, erfolgte auch ein Augenschein auf dem Freizeitpark. Dabei reagierte der Polizeihund auf eine Unregelmässigkeit im hohen Gras der angrenzenden Freizeitanlage. Die genaue Kontrolle ergab, dass sich dort drei Jugendliche im Alter von 14 – 15 Jahren vor der Polizei versteckten. Dies offenbar mit gutem Grund, da sie zuvor in den Kiosk eingebrochen waren und Diebesgut mittrugen. Die Befragungen und Ermittlungen ergaben, dass ein Haupt- und fünf Nebentäter seit anfangs 2010 gesamthaft 17 Einbrüche in den Freizeitpark in Jakobsbad begangen haben. Entwendet wurden besonders Getränke, Glace und Süssigkeiten im Betrage von Fr. 5000.-- bis 6000.--. Danebst richteten sie Sachschaden von etwa Fr. 3500.-- an. Bei den jugendlichen Einbrechern handelt es sich um 14 - 17 Jahre alte Schweizer aus dem Kanton Appenzell I.Rh. Ihre Eltern hatten angeblich nicht festgestellt, dass die Jugendlichen um Mitternacht das Bett verliessen und in den frühen Morgenstunden unbemerkt wieder nach Hause zurückkehrten. Die Zuständigkeit der Beurteilung dieser Straftaten ist bei der Jugendanwaltschaft Appenzell I.Rh.