Appenzellerland. Viermal hat es gestern Freitag und heute Samstag im Appenzellerland gebrannt. Die Polizei macht auf das richtige Befeuern von Kachelöfen aufmerksam. - KAR/MC
Beim Befeuern eines Kachelofens ist besonders bei grösser Kälte grosse Vorsicht nötig. (Symbolbild)
Personen, welche keine Erfahrung mit dem Beheizen von Holzöfen, insbesondere Kachelöfen haben, sollten vorgängig durch eine erfahrene Person instruiert werden. Ein Kachelofen darf nur mit einer Befüllung Holz beschickt werden. Nach dem Abbrand dauert es je nach Bauart des Ofens bis zu zwei Stunden, bis die volle Wärmeentwicklung erfolgt. Erst nach dem Abkühlen des Ofens darf dieser neu befeuert werden. Wird ständig Holz nachgelegt, so entsteht rasch Überhitzung des Ofens, was zum Brandausbruch führen kann. Ein mehrere Tage unbenützter Kachelofen kann mit der normalen Holzmenge (1 Büscheli) bestückt werden. Ist er am Vortag beheizt worden, so genügt meistens die halbe Menge Holz, um den selben Heizeffekt zu erzielen. Ein Kachelofen ist ein Wärmespeicher mit welchem ein bis zwei Räume beheizt werden können, jedoch nicht das ganze Haus. Häuser, welche über Kachel- und andere Holzöfen verfügen, und diese von verschiedenen des Heizens unkundigen Personen benützt werden, sollten bei den Heizstellen klare Gebrauchsanweisungen angeschlagen haben, ansonsten nicht ohne eingehende Instruktionen eingeheizt werden darf.
Kommt es zu einem Brandfall, überprüft die Assekuranz die Einhaltung dieser Hinweise und kann eine Schadenanerkennung ablehnen, resp. der betreffenden Person eine Regressforderung stellen.
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