Ziel war die Erneuerung der Sicherheitseinrichtungen auf dem Bergweg, um den Wanderern ein sorgenfreies und noch attraktiveres Erlebnis zu ermöglichen. Es war eine Baustelle der besonderen Art: Ein Helikopter brachte rund fünf Tonnen Material – Seile, Verankerungen, Eisentritte – auf über 2000 Meter über Meer. Dort waren der Innerrhoder Wegmacher und Mitglieder der Rettungskolonne Appenzell danach zwei Wochen lang damit beschäftigt, rund 300 Löcher zu bohren, neue Verankerungen zu befestigen und 250 Meter neue Stahlseile anzubringen. Damit ist die erste Etappe der Sanierung abgeschlossen. Federführend war der Bezirk Schwende, der auch die Hälfte der Kosten trägt. Die andere Hälfte wird aufgeteilt unter dem Kanton St.Gallen (2/3) und der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann (1/3). Geplant und ausgeführt wurden die Arbeiten vom Wegmacher Patric Hautle und Mitgliedern der Rettungskolonne Appenzell. Die Arbeiten wurden zudem von der FA Hilti Schweiz grosszügig unterstützt.