Der FCB war nicht vom Glück verfolgt und verlor trotz höherem Ballbesitz und viel mehr Torchancen das Spiel klar mit 2:4. Die Frauen des FC Bühler starteten stark und setzten den Gegner schon früh unter Druck. Die Appenzellerinnen erarbeiteten sich Chance um Chance. Doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Und so bekam die alte Fussballweisheit wieder einmal recht; wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie hinten. So geschah es in der 18. Minute; die Bühlerinnen gingen zu wenig konsequent auf den Ball und die Bündnerinnen hatten keine Probleme das 0:1 zu erzielen. Es war wie verhext. Und es kam noch schlimmer für die Bühlerinnen. Mit einem herrlichen Weitschuss erzielte Thusis-Cazis in der 33. Minute das 0:2. Zur Pause stand es schlussendlich 0:3. Die Frauen des FCB nahmen sich vor, in den zweiten 45min noch einmal zu kämpfen und das Glück auf ihre Seite zu zwingen. Doch es wollte einfach nichts gelingen. Nach gut einer Stunde setzten die Bühlerinnen alles auf eine Karte und stellten ihr 4-4-2-System auf ein 3-4-3 um. Mit der neu eingewechselten Alexandra Bötschi kam dann auch neuer Schwung über die linke Seite, die jedoch nur selten gesucht wurde. Heute war definitiv nicht der Tag der Bühlerinnen. So erzielte Thusis erneut mit einem Weitschuss sogar noch das 0:4. Es waren bereits 80 Minuten gespielt als es endlich doch noch zum Ehrentreffer reichte. Auf einen Pass von Olivia Schneider zu Alexandra Bötschi flankte diese in die Mitte zu Selina Ruckstuhl, doch der Ball prallte an die Latte. Dieses Mal war jedoch die zweite Selina (Selina Ramelli) zur rechten Zeit am rechten Ort und konnte den Ball über die Linie drücken. Wirklich freuen konnten sich die Bühlerinnen aber über diesen Treffer nicht. Es war schon zu spät. Auch das Tor von Alexandra Bötschi in der 88. Minute war nur noch Resultatkosmetik.
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