Ski alpin. Während der Grossteil der TGA-Athleten mit den eisigen Temperaturen und Wettkampfpech kämpfte, wusste Michael Hänggi an der JO-SM erneut zu überzeugen. - TGA/MC
Michael Hänggi (rechts) holte an den JO-Schweizermeisterschaften im Super-G die Bronzemedaille.
Während die erwachsenen Rennfahrer des Kantons in Steinegg ihre Abfahrerqualitäten unter Beweis stellten, fanden in Mollis am Sonntag sowohl ein Animations- wie auch ein Leki-Cup-Riesentorlauf statt. Bei eisigen 15 Grad minus lief es den Appenzeller Junioren nicht nach Wunsch. Bei den «Kleinen» erreichten Yara Bischofberger und Urs Rempfler (beide SCS) eine Top-15-Klassierung, Linda Fritsche klassierte sich im 16. Rang. Aufgrund eines Torfehlers beim elften Tor wurde Nicolas Gmünder nach drittbester gefahrener Zeit im Nachhinein disqualifiziert. Beim zweiten Rennen des Tages, einem Riesenslalom im Rahmen des Leki-Cups, erreichte Rahel Inauen vom SCS (Jahrgang 1999) den ausgezeichneten fünften Rang. Auf der harten Piste waren auch Diana Oberhänsli als 13., Alexander Manser ebenfalls als 13. und Rouven Inauen (14.) in den vorderen Regionen der Rangliste zu finden.
Ein weiteres Ausrufezeichen setzte hingegen Michael Hänggi. Der für den Skiclub Brülisau-Weissbad startende Hänggi durfte am Wochenende an den JO-Schweizermeisterschaften starten. Dabei standen bei Temperaturen von bis zu 23 Grad minus am Samstag eine Superkombination (Super-G und Slalom) sowie ein Super-G am Sonntag auf dem Programm. Am Samstag zeigte Michael zwei solide Läufe und erreichte in der Endabrechnung den siebten Rang. Noch besser lief es dann am Sonntag beim Spezial-Super-G. Die harte Unterlage und die schwierige, insbesondere im oberen Teil extrem steile Piste in Zinal (VS) sagten dem TGA-Junior offenbar zu. So fuhr Hänggi mit der Startnummer 71 mit einer brillanten Fahrt auf das Podest und durfte sich mit 1.17 Rückstand auf den Sieger Marco Michel als Dritter feiern lassen.
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