Rehetobel. Im Gebiet Kaien der Gemeinde Rehetobel soll auf rund 30'000m2 eine Inertstoffdeponie entstehen. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat dafür die Deponiezone sowie den Quartierplan mit den Sonderbauvorschriften genehmigt. - KK/MC
Die Deponie Vorderland AG beabsichtigt, im Gebiet Kaien der Gemeinde Rehetobel eine Inertstoffdeponie zu realisieren. So sollen auf rund 30'000m2 Deponiefläche Aushubmaterial sowie nicht verwertbare mineralische Bauabfälle, die nicht anderweitig verwertet werden können, abgelagert werden. Für die rund 200'000m3 fassende Deponieschüttung wären gemäss Etappierungsplan drei Bauphasen vorgesehen. Der Abschluss der gesamten Deponie würde voraussichtlich innert 15 Jahren erfolgen. Durch das betroffene Gebiet fliesst der Moosbach. Dieser soll gemäss Deponieplan verlegt und offen geführt werden. Das auf der Parzelle stehende Gebäude soll abgebrochen und leicht versetzt wieder aufgebaut werden. Auch Wald soll gerodet, nach Abschluss der Deponie aber teilweise wieder aufgeforstet oder als Ersatzforst neu gestaltet werden. Gemäss Endgestaltungsplan soll das Gelände später modelliert und verschiedene Flächen wie Wirtschaftswiese, Magerweide, Magerwiese und Wald ausgeschieden werden.
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