Ski alpin. Heute Sonntag lud der Skiclub Steinegg zum 14. Eggli-Rennen. Den Tagessieg bei den Damen holte sich Simone Huber, Steinegg. Bei den Herren war Roland Küng, Steinegg, der Schnellste. - cm/MC
Mitmachen – dabei sein – oder gar gewinnen! In tiefer Hocke geht’s dem Ziel entgegen.
Gekonnt wird nach der Zieldurchfahrt abgeschwungen.
Im Zielraum wurde den Rennfahrerinnen und Rennfahrer heisser Tee ausgeschenkt.
Rund 130 Teilnehmer in Snowboard und fünf Skikategorien nahmen bei herrlichen Bedingungen am traditionellen Eggli-Rennen teil. Punkt zwölf Uhr wurde beim Restaurant Eggli auf 1190 Meter über Meer gestartet. Zuerst die Snowboarder, dann die Skifahrerinnen und Skifahrer. Die Eggli-Abfahrt hat eine Streckenlänge von 2‘408 m und eine Höhendifferenz von 365 m. Die Strecke ist im oberen Teil geprägt von kräftezerrenden, den Rennfahrern schier endlos vorkommenden Gleitpassagen und im unteren Teil durch den spektakulären Zielsprung. Mit leicht angesäuerten Muskeln durchquerten die Skifahrer nach einer Fahrzeit von plus/minus zwei Minuten in Steinegg die Ziellinie. Den Streckenrekord mit einer Zeit 1:48:57 Minuten hält Thomas Schiegg (Skiclub Steinegg) und stammt aus dem Jahre 2006. Bei den Herren gewann Roland Küng, Steinegg, in 1:55.34; bei den Damen benötigte Simone Huber, Steinegg, als schnellste 2:10.15; bei den Snowboardern siegte mit 2:27.01 Marco Schmid, Appenzell.
Die Eggli-Abfahrt hat seit 1995 kein fixes Datum mehr. Die Verantwortlichen vom austragenden Skiclub Steinegg entscheiden jeweils kurzfristig – sobald es genug Schnee hat. Letztmals wurde die legendäre Abfahrt 2009 ausgetragen. Umso mehr freuten sich die vielen Helferinnen und Helfer, dass es dieses Jahr wieder klappte. Der Neuschnee von Anfangs Woche und die kalten Temperaturen sorgten für sehr gute Pistenverhältnisse. Das fachkundige Publikum am Pistenrand und im Zielgelände feuerte die Fahrer an und sorgte für gute Stimmung. Im Anschluss an das vorbildlich organisierte Rennen fand im Restaurant Eggli die feierliche Siegerehrung statt.
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