Unter dem Titel «Weniger Energieverbrauch für eine hohe Lebensqualität» hat die Gemeindekanzlei offiziell über die Vision des Gemeinderates für eine nachhaltige Entwicklung berichtet. Dass es durchaus möglich ist, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, darüber hat sich eine Teufner Delegation, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderates, der Umweltschutzkommission und der Verwaltung, im vorarlbergischen Langenegg ein Bild machen können. Auf eindrückliche Weise erfuhren die Teilnehmer von der erstaunlichen Entwicklung der 1000-Seelen-Gemeinde Langenegg vom «letzten Chrachen irgendwo im Bregenzerwald» zur mehrfach preisgekrönten und attraktiven Gemeinde. Dank der Bemühungen um Energieeffizienz und Nachhaltigkeit konnte beispielsweise der Dorfladen erhalten, ein neues Zentrum mit einem Mehrzweckgebäude und einem Supermarkt gebaut, die Dorfschule zu einer regionalen sonderpädagogischen Schule erweitert und Gewerbebetriebe im Dorf gehalten bzw. sogar neue Betriebe angesiedelt werden. Dass bei Neubauten der Gemeinde Passivhausstandard und die Verwendung von einheimischem Baumaterial vorgeschrieben wurde, versteht sich fast von selbst. «Etwas anderes können wir uns gar nicht leisten» ist die Kernaussage des Energieverantwortlichen zu diesem Thema.