Ebnat-Kappel - Schiessen
mitg.

Erfolg für die Sportschützen Gais bei internationaler Beteiligung

Anlässlich der Ostschweizer Meisterschaften Luftpistole und Luftgewehr wurde am letzten Januarwochenende zum ersten Mal zusätzlich am Samstagabend ein Show-Wettkampf ausgetragen.

  • Das ist die Legende
    Die Schützen aus Gais konnten sich nach einem starken Tag über den dritten Schlussrang freuen. (Bild: zVG)

In Ebnat-Kappel trafen zwölf 3er-Teams aus der Ostschweiz, dem Kanton Zürich, Glarnerland und Vorarlberg gegeneinander an. Die einzelnen Gruppen waren teilweise gemischt mit Frauen und Männern, wobei Einzelne dem Nationalkader von Österreich und der Schweiz angehören. Der Wettkampf wurde im Cupsystem ausgetragen. Immer 2 Gruppen traten mit Losentscheid gegeneinander an.

Die Zuschauer konnten an den verschiedenen Leinwänden live jeden Schuss mitverfolgen und zeitgleich wurde die Rangliste aktualisiert. Zwei Kommentatoren, mit dabei Werner Höhener aus Gais, und aus Ebnat-Kappel Fabian Rütsche, lieferten den Zuschauern und den Schützen laufend aktuelle Informationen zu den einzelnen geschossenen Resultaten. Auch die bisherigen sportlichen Erfolge der Finalschützen wurden von den Kommentatoren den Zuschauern mitgeteilt.

Am Start für Gais waren Claudia Höhener, Sandra Mohsin und Sara Mosberger. Die erste Runde überstanden die Gaiser gegen die Schützen aus Ebnat-Kappel, welche ihnen per Losentscheid zugeteilt wurden. Auch in der nächsten Runde schenkten ihnen die neuen Gegner aus Zürich keinen Zehntelspunkt. Für die Schützinnen aus Gais waren es nervenaufreibende Minuten, in denen sie hart kämpften und schliesslich die Stadtschützen Zürich bezwangen. Somit ging es in der nächsten Runde um den 1. bis 3. Rang. Gossau setzte sich mit dem bereits erzielten Vorsprung ab. Hard (Vorarlberg) und Gais kämpften um den 2. und 3. Podestplatz. Die beiden Teams waren nach je 30 geschossenen Schüssen auf das Komma genau punktgleich, weshalb ein sogenannter Shoot-off geschossen wurde. Um 0,3 Punkte schossen die Vorarlberger besser, was für die Gaiser schlussendlich den tollen, unverhofften 3. Schluss-Rang bedeutete.