Appenzell - Fussball
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FCA Damen: Gegen Spielende fiel die klare Entscheidung

Obwohl die Damen des FC Appenzell bei erheblicher Wärme am Ende das fünftplatzierte Ems klar mit 5:2 (2:1) bezwangen, fiel ihnen der Sieg in einer lange Zeit umkämpften Partie nicht so leicht. Bis zur 72. Minute führten nämlich die Einheimischen nach anfänglichem Rückstand erst mit 2:1, ehe sie innert acht Minuten drei Treffer erzielten.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild: Bigstock)

Nach einer ersten Möglichkeit für Melissa Schenk unterlief in der 3. Minute Torhüterin Rahel Wyss ein missglückter «Ausflug» und Appenzell lag mit 0:1 zurück. Nach dem Larisa Mazenauer nach sechs Minuten noch an der Torhüterin scheiterte, konnte sie in der 11. Minute nach einem Freistoss von Elisabeth Inauen zum 1:1 ausgleichen. Anschliessend zielten Larisa Mazenauer und Barbara Dorsa zu hoch. Bei einem Angriff der Gäste gelang es Vanessa Kehl den Schuss zu blocken. Bein einem weiteren Schuss zielte Barbara Dorsa genau auf die gegnerische Keeperin. In der 29. Minute schickte Chiara Lardelli Barbara Dorsa auf die Reise, welche alleine auf die Torhüter zulaufen und diese zum 2:1 ausspielen konnte. Ein Kopfball von Anna Frei verfehlte das Ziel wie auch ein Versuch von Ems. Obwohl sich Appenzell etliche Chancen erspielte, war die erste Hälfte auch von schwachen Minuten der Innerrhoderinnen geprägt, welche die Gäste vor das einheimische Tor kommen liessen.

Nach Wiederbeginn sah Barbara Dorsa einen Weitschuss von der gegnerischen Torhüterin zum Eckball gelenkt. Es folgten durch Barbara Dorsa, Anna Frei und Chiara Lardelli weitere drei ungenutzte Möglichkeiten, da der Ball das Gehäuse verfehlte. In der 72. Minute passte dann aber Barbara Dorsa in die Mitte, wo Brigitte Koster zum 3:1 verwandelte. Fünf Minuten später spielte sich Andrina Manser durch die gegnerische Abwehr und Appenzell führte 4:1. In der 80. Minute war es dann Chiara Lardelli, die nach einem Zuspiel von Brigitte Koster mit einem Weitschuss das 5:1 erzielte, womit die Entscheidung endgültig gefallen war. Dies auch, wenn die Bündnerinnen in der 85.Minute nach einem Eckball noch ihren zweiten Treffer erzielten.