Appenzell
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80 Prozent der Innerrhoder Bevölkerung ohne Migrationshintergrund

Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist auch 2017 gewachsen: 2,65 der knapp über 7 Millionen Einwohner der Schweiz haben ausländische Wurzeln, das sind 37,2 Prozent. In Innerrhoden sind es nur gerade 20 Prozent.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild)

Die Zunahme der Bevölkerung mit Migrationshintergrund geht gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) zu 80 Prozent auf das Konto von Personen aus dem EU28/EFTA-Raum und von Schweizer Staatsangehörigen. 2017 wurden 36'000 zusätzliche Personen aus diesen Gruppen gezählt. Menschen aus dem übrigen Europa und und aus dem aussereuropäischen Raum - 10'000 zusätzlich - trugen weniger zum Wachstum bei.

Zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund gehören im wesentlichen im Ausland geborenen Ausländer und eingebürgerte Schweizer (erste Generation). Dazu kommen die in der Schweiz geborenen Eingebürgerten und die in der Schweiz geborenen Ausländer mit mindestens einem im Ausland geborenen Elternteil (zweite Generation). Die Daten zum Migrationsstatus stammen aus der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Sake), die nur Personen ab 15 Jahren erfasst.

Personen mit Migrationshintergrund verteilen sich sehr unregelmässig über die Schweiz: Genf liegt mit über 60 Prozent Ausländeranteil deutlich über dem Landesdurchschnitt von 37,2 Prozent. Tessin, Basel-Stadt, Waadt, Schaffhausen und Zürich weisen ebenfalls überdurchschnittliche Werte von 40 bis 50 Prozent auf.

In Obwalden, Nidwalden, Appenzell Innerrhoden und Uri machen Schweizer ohne Migrationshintergrund dagegen vier Fünftel der Bevölkerung aus.