Ausserrhoden
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Lotteriefonds: 38'200 Franken für gemeinnützige Institutionen

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat 38'200 Franken aus dem Lotteriefonds an gemeinnützige Institutionen vergeben: 33'200 Franken werden gemeinnützig im Kanton und in der Region eingesetzt, und 5000 Franken gehen an Entwicklungshilfeprojekte.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild: Fotolia)

Es wurden 20 Gesuche eingereicht, wovon sechs Gesuche den Kanton, drei die übrige Schweiz, zehn die Entwicklungshilfe und eines die Katastrophen- und Humanitärhilfe betrafen. Auf kantonaler und nationaler Ebene mussten vier Gesuche abgelehnt werden, weil sie den Zielsetzungen und Vorgaben nicht entsprachen. Im Rahmen der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe wurden aufgrund der beschränkten finanziellen Mittel weitere Gesuche ausgeschieden.

Auf kantonaler Ebene werden zwei für die Region ökologisch wertvolle Projekte unterstützt: Einerseits der Aufbau eines didaktischen Zentrums für Bienenwerte (20'000 Franken), das allgemein der Information der Bevölkerung sowie der Aus- und Weiterbildung von Imkerinnen und Imkern dienen wird; andererseits die regionale Wiesenmeisterschaft Appenzell Ausserrhoden 2018 (8000 Franken), mit der auf die ökologische und landschaftliche Bedeutung der artenreichen und blühenden Wiesen aufmerksam gemacht und die Landwirtschaft zur ökologischen Bewirtschaftung motiviert wird.

Ebenfalls einen Beitrag (1000 Franken) erhält die Frauenzentrale Appenzell Ausserrhoden für die Veranstaltung «Nackti Manne – gschaleti Fraue». Gesprochen wurden auch Beiträge an regional verankerte Institutionen wie der Samariterverband beider Appenzell und die Appenzellische Gemeinnützige Gesellschaft. Mit insgesamt 5000 Franken werden zwei Entwicklungshilfeprojekte in Afrika und Nepal unterstützt.