Brülisau
hr/eing.

MG Brülisau: Der Nachwuchs beweist sein Potenzial

Am Ostschweizer Solistenwettbewerb in Sirnach präsentierten die Oberdorfer Jungmusikanten die Früchte ihrer Ausbildung. Das erfolgreiche Abschneiden der sieben Teilnehmer der Musikgesellschaft Brülisau erfreute nicht nur ihre Ausbildnerinnen. Das andernorts währende Nachwuchsproblem scheint in Brülisau kein Thema zu sein.

  • Das ist die Legende
    Die erfolgreichen Solistinnen und Solisten der MG Brülisau, hintere Reihe (vl): Rahel Schmid, Silvan Fässler, Lorena Ulmann; vorne: Damian Schmid, Junis Bernholz, Roswitha Dobler, Nicole Schmid. (Bild: zvg)

Vor knapp drei Jahren hielten sie zum ersten Mal ein Instrument in den Händen. Am Samstag wagten sie die Teilnahme am Ostschweizer Solisten- und Ensemble Wettbewerb in Sirnach. Auch für die beiden Ausbildnerinnen Sandra Fritsche und Patricia Mock dürfte es eine Art Bewährungsprobe gewesen sein.
Viele Konkurrenten brachten mehrere Jahre Erfahrung mit, was die Aufgabe für die Oberdorferinnen und Oberdorfer nicht leichter machte. Alleine auf der Bühne zu stehen und das Geübte möglichst sicher vorzutragen war für die jungen Talente eine grosse Herausforderung. Das selbstgewählte Stück wurde durch zwei Experten in Tonkultur, Artikulation, Intonation, Dynamik, Rhythmik und musikalischem Ausdruck bewertet.
Junis Bernholz, Lorena Ulmann und Rahel Schmid traten mit ihrem Cornet in der Kategorie der Jahrgänge 2003-2004 an. Mit den Stücken „Greensleeves“ und „My Lord What a Morning“ überzeugten sie die Experten. Junis Bernholz sicherte sich mit 158 Punkten - von maximal 200 - den Sieg, während Lorena Ulmann mit 153 Pkt. auf dem zweiten und Rahel Schmid mit 149 Pkt. auf dem dritten Rang ebenfalls einen Pokal entgegennehmen durften. Roswitha Dobler und Silvan Fässler hatten sich mit ihrem Bariton bereits einer grösseren Konkurrenz zu stellen. Roswitha zeigte dabei starke Nerven, einen sicheren Auftritt und wurde mit 172 Punkten belohnt. Das bedeutete für sie den dritten Rang und nur einen Punkt Differenz zur Zweitrangierten. Die Nervosität schien Silvan Fässler in Schach zu halten, die Bewertungen der Experten waren aber dennoch, in Worten gefasst, ein „sehr gut“. Er rangierte sich auf dem fünften Rang. Die Geschwister Nicole und Damian Schmid komplettierten „die glorreichen Sieben“ dieses Tages. Während Damian mit seinem B-Bass den dritten Schlussrang erreichte, belegte Nicole mit dem Cornet bei den Ältesten den vierten Rang.