Herisau, Teufen
pd

Neue Ideen beim Kiwanis Club Säntis

Vor Kurzem übernahm Anjan Sartory aus Teufen das Präsidium des Kiwanis Clubs Säntis mit Sitz in Herisau.

  • Das ist die Legende
    Der abtretende Präsident Martin Diem, rechts, gratuliert seinem Nachfolger Anjan Sartory, links Reto Mayer, der «Sozialminister» des Clubs. (Bild: pd)

Das ist ein Vorgang, der sich jedes Jahr wiederholt und deswegen nicht der Rede wert wäre. Im Kiwanis Club Säntis, der heuer sein 30jähriges Bestehen feiert, hat sich aber ein bemerkenswerter Wandel vollzogen.

Ganz allmählich haben die jüngeren Mitglieder Verantwortung und Clubämter übernommen und neue Ideen eingebracht. Anjan Satory hat anlässlich seiner Amtseinsetzung formuliert, wie er seine Schwerpunkte setzen möchte. Im Zentrum steht dabei die von der Weltorganisation aller Kiwanis Clubs vorgegebene Verpflichtung, den statutarisch festgesetzten sozialen Einsatz vor allem auf Kinder und Jugendliche zu konzentrieren.

Das ist nicht so einfach, wie es tönt, denn gerade in der Schweiz ist das soziale Netzwerk sehr eng geflochten. Der Kiwanis Club will auf keinen Fall als Konkurrenz für die bestehenden, bewährten Angebote auftreten, sondern sich auf jene ganz speziellen Fälle konzentrieren, die durch die Maschen der traditionellen Hilfsnetze gefallen sind. Für hilfsbedürftige Menschen sind vor allem die Gemeinden und die von ihnen beauftragten Hilfsorganisationen zuständig. Hier will der neue Präsident den Kontakt mit den Behörden suchen und die Möglichkeiten und Grenzen für Sozialaktionen des Kiwanis Clubs vorstellen. Damit soll der Club Gelegenheit für sinnvolle Einsätze erhalten, und die Gemeinden sollen wissen, wo Hilfe zu holen wäre für ungewöhnliche Fälle, die von den institutionellen Organisationen nicht zu bewältigen sind.