Herisau
hr/eing.

Silvesterchlausen hautnah erleben

Dieses Jahr fällt der 31. Dezember, der Tag des traditionellen Silvesterchlausens, auf den morgigen Sonntag. Aus diesem Grunde waren die Schuppel bereits am Vortag unterwegs.

  • Das ist die Legende
    Silvesterchläuse lassen sich vom Wetter nicht abhalten. (Bilder: Werner Grüninger)
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    Sujet aus der Ausstellung im Alten Zeughaus Herisau.

Vom frühen Morgen bis zum späten Abend – dieses Jahr bereits am 30. Dezember - - sind die Silvesterchläuse im Appenzeller Hinterland und teils auch im Mittelland unterwegs. Sie ziehen von Hof zu Hof, von Haus zu Haus und wünschen mit einem Zäuerli allen «E guets Neus». Dabei unterscheidet man zwischen «schöne Chläus», «wüeschte Chläus» und «Naturchläus». Die Schönen tragen kunstvoll verzierte Kopfbedeckungen mit Szenen aus dem bäuerlichen Leben, dem Handwerk und traditionellen Bräuchen, zeigen aber auch sehr aktuelle Thmen. Die Wüsten und Waldchläuse bestechen durch kunstvolle, wild geschmückte Hüte, Hauben und Masken.
Wer sich auf den Brauch einstimmen und Wissenswertes über die Hintergründe erfahren wollte, konnte dies an einer Ausstellung im Alten Zeughaus in Herisau tun. Die Ausstellung bot wunderbare Hinweise zum Silvesterchlausen.
Bekanntlich wird der Silvester zweimal gefeiert: Nach dem Gregorianischen Kalender am 31. Dezember und nach dem Julianischen Kalender am 13. Januar, am «alte Silvester».