Wolfhalden - Schwingen
es

Standortbestimmung der Innerrhoder Jungschwinger

Das Hallenschwingfest in Wolfhalden gilt vor allem jeweils als Standortbestimmung für die Grösseren und als erster Erfahrungswert für die Kleineren. Die Konkurrenz stammt vor allem aus dem Appenzeller Kantonalverband. Ebenfalls nahmen aber auch Gäste aus dem Mittel-Rheintal und St. Gallen und Umgebung teil.

  • Das ist die Legende
    20 Nachwuchsschwinger durften am ersten Fest der Saison eine Auszeichnung entgegen nehmen (Bilder: zVg.)
  • Das ist die Legende
    Für 10 Jungtalente war es das erste Schwingfest.

Mit 43 Nachwuchstalenten stellte der Schwingclub Appenzell die grösste Delegation der insgesamt 123 Teilnehmer. Für zehn Buben war es das allererste Fest überhaupt und sie machten ihre Aufgabe sehr gut.

In der kleinen, überschaubaren Schwinghalle, welche eine familiäre Atmosphäre bot, zeigten die Innerrhoder durchwegs konstante und gute Leistungen. Für die Routiniers war es vor allem auch ein Abtasten der teils bekannten Konkurrenz. Trainingserfolge stellten sich ein, in dem man einen Gegner bezwang, der vielleicht vor einem Jahr noch einem selbst das Sägemehl vom Rücken wischte. Die «Neulinge» konnten erste Wettkampfluft schnuppern und sich ein Bild vom Ablauf eines Festes machen. Es soll gelernt sein, bei jedem Durchgang gut hinzuhören, wenn der Name aufgerufen wird. Keiner verpasst jedoch seinen Einsatz, weil die Grösseren ihren kleinen Klubkameraden zur Seite stehen und behände auf ihren Einsatz aufmerksam machen.

Mit einer Bilanz von 20 Auszeichnungen geben sich die Betreuer äusserst zufrieden. Ausserdem resultiert für Lukas Holderegger, in der Kategorie der Jüngsten, nach dem verlorenen Schlussgang dennoch der erste Platz, den er sich allerdings mit seinem Schlussgang-Gegner teilen musste. Fabian Dörig, Jaro Koller, Frowin Broger und Nico Sutter, welche ihr erstes Fest bestritten, liessen ihr Talent aufblitzen und sicherten sich gleich die erste Auszeichnung. In der Kategorie der 10- und 11jährigen hatte Andrin Inauen im Schlussgang gegen seinen Cousin Marion Bösch aus Waldstatt anzutreten. Schlussendlich blieb der Sieg zwar in der Familie, ging jedoch nach Ausserrhoden.

Nach diesem gelungenen Auftakt darf man gespannt auf die Saison sein. Am 8. April reisen die Jungschwinger nach Kaltbrunn, wo sie ihre Leistungen am Buebeschwinget Rapperswil und Umgebung unter Beweis stellen werden.