Appenzell
hr/thomas mock

Abwechslungsreiches Kick-Off der Appenzeller Schwinger

Der Start ins Wintertraining erfolgte auf der neuen Sportanlage «Schaies».

Nur kurz währte die Pause der Appenzeller Schwinger. Nach dem eidgenössischen Schwing- und Älplerfest waren es nur noch wenige Athleten, welche im Nachgang nochmals in die Schwinghosen stiegen. Rund zwei Monate später haben die Schwinger aber das Wintertraining wiederum aufgenommen, wobei sich die Schwinger am Wochenende zum gemeinsamen Kick-Off getroffen haben.
Der Start in das bevorstehende Wintertraining erfolgte am Samstag, die Appenzeller Schwinger beider Kantone tafen sich auf der neuen Sportanlage Schaies, ehe sie in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Hierbei wagten sich die ansonsten mit Zwilchhosen und im Sägemehl stehenden Männer in neues sportliches Terrain. Während die meisten von ihnen mit dem in Appenzell ebenfalls fest verankerten Seilziehen zumindest ansatzweise vertraut waren, schien die japanische Kampfsportart Aikido doch dem einen oder anderen noch etwas fremd. Die dritte Gruppe jagte sich währenddessen beim Squash wiederum gegenseitig durch die Halle, was einem Intervalltraining schon ziemlich nah zu kommen schien. Im Zentrum dieses abwechslungsreichen Programms stand in erster Linie aber nicht der sportliche Aspekt, sondern die Verbundenheit und die Kameradschaftspflege des gesamten Appenzeller Kantonalverbandes.
Der erste Teil des diesjährigen Kick-Offs fand sein Ende beim gemütlichen Abendessen und Zusammensein im Berggasthaus Plattenbödeli, ehe es am Sonntagmorgen in der Turnhalle Schwende beim «Hallo Wach mit Alexandra!» wiederum erste Schweissperlen zu verteilen gab. Mit dem Jubiläumsfest «125 Jahre Eidgenössischer Schwingerverband» werden die Schwinger zudem den Höhepunkt der nächsten Saison praktisch vor der eigenen Haustüre zu feiern wissen. Im Wissen um die harten Selektionskriterien werden insbesondere die heimischen Schwinger bemüht sein, sich mit einem vor allen Dingen verletzungsfreien Wintertraining optimal auf die kommende Saison vorzubereiten. Mit der Besichtigung des Festgeländes 2020 erhielten die Appenzeller Athleten erstmals einen Eindruck des Areals, in welchem sie im kommenden August hoffentlich für den einen oder anderen heimischen Freudenschrei sorgen können.