Appenzellerland - Schwingen
hr/eing.

Appenzeller Schwinger an zwei Wettkämpfen vertreten

Am heutigen Sonntag nutzten einige Appenzeller Schwinger die Gelegenheit, weitere Wettkampfpraxis für die angelaufene Saison zu sammeln. Sechzehn Athleten traten am Toggenburger Verbandsschwingfest in Bichwil an und fünf weitere reisten zum Eschenbergschwinget ob Winterthur.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild von neben dem Schwingplatz)

In Bichwil konnten sich gleich drei Appenzeller vor rund 1400 Zuschauern in den ersten fünf Rängen klassieren. Diese teilten sich Martin Hersche, Dominik Schmid und Markus Schläpfer dank jeweils vier Siegen und nur einer Niederlage. Hersche musste sich im Anschwingen mit dem späteren Festsieger Michael Rhyner die Punkte teilen und kassierte im zweiten Gang eine unglückliche Niederlage gegen den aufstrebenden Damian Ott. Danach konnte Hersche aber wieder aufdrehen und die folgenden vier Begegnungen für sich entscheiden. Der Hundwiler Dominik Schmid startete mit einem Plattwurf gegen den Teilverbandskranzer Tobias Riget gut in den Tag, bekam aber im zweiten Gang die Stärke des Eidgenossen Tobias Krähenbühl zu spüren. Unbeeindruckt von dieser Niederlage bettete er danach unter anderem den Eidgenossen Beni Notz platt ins Sägemehl. Markus Schläpfer konnte nach Startschwierigkeiten gegen Sandro Schlegel seine gewohnten Fähigkeiten abrufen und den Tag mit einem Sieg gegen Alteidgenosse Mike Peng versöhnlich abschliessen. Als Festsieger ging der Flawiler Teilverbandskranzer Michael Rhyner vom Platz, er bodigte im Schlussgang den Eidgenossen Tobias Krähenbühl.
Jedoch war der Erfolg auf dem Winterthurer Eschenberg bei den Erwachsenen nur mässig. Als bester Appenzeller konnte sich der Gontner Thomas Koch auf dem neunten Schlussrang klassieren. Thomas, sein Bruder Reto, sowie die drei Wolfhalder Schwinger Dominik Manser, Ivo Inauen und Sebastian Knellwolf mussten den Heimweg ohne Auszeichnung antreten. Der Winterthurer Samir Leuppi konnte das Fest vor rund 950 Zuschauern im Schlussgang gegen Roman Schnurrenberger gewinnen.