Herisau
Andy Lehmann

Aus eins mach drei

Was wäre ein Kindergeburtstag ohne die bunten Ballone? Noch besser ist es, wenn diese in eine tolle Form gebracht werden. Im Rahmen des Appenzeller-Ferienpasses lud Fabiola Anderes zum Ballon-Workshop.

"Ich zeige Euch zuerst, wie ihr mit denselben Handgriffen drei verschiedene Tiere machen könnt“, sagte Fabiola Anderes gestern zu den Kindern im Saal des Schützenhauses. Zuerst wurde ein langer Ballon mittels Handpumpe aufgeblasen und verknüpft. In einem ersten Schritt wurde der bunte Ballon mit den Scherenfingern, wie Anderes sie nannte, in drei Teile verdreht. So entstanden Nase und zwei Ohren. Nun folgten zwei Vorderbeine und der Bauch. Wenn ein Ballon zu kurz war, wurde ein andersfarbiger daran geknüpft. Dann folgten die Hinterbeine, sowie der Schwanz und fertig war das Hündchen. Die Kinder bemalten dann ihre Figur beispielsweise mit Augen. Ab und zu zerplatzte ein Ballon und es wurde viel gelacht. Die Kinder hatten grossen Spass und lernten mit denselben Handgriffen auch noch eine Giraffe und ein Häschen aus den Ballonen zu formen. Später kamen weitere Figuren wie etwa eine mehrfarbige Blume dazu.