Appenzellerland - Schwingen
hr/Thomas Mock

Bless scheitert im Schlussgang an Bösch

Erfolgreiche Appenzeller in Schmerikon und Sommeri

Mit dem Rapperswiler Verbands- und dem Thurgauer Frühjahrsschwinget standen in Schmerikon und Sommeri gleich zwei Wettkämpfe mit Appenzeller Beteiligung auf dem Programm.
Ein äusserst gelungener Start in den Wettkampf gelang Michael Bless in Schmerikon. Der Reihe nach reihte er Dominik Oertig, Michael Rhyner und Pirmin Gmür zu den Verlierern. Alle genannten Schwinger gelten als äusserst zäh und nur schwierig zu bezwingen. Eher überraschend war im Anschluss die Niederlage gegen den wieder erstarkten Teilverbandskranzer Tobias Riget. Im Eidgenossenduell und im Kampf um den Einzug in den Schlussgang behielt der Gaiser gegen Alex Schuler allerdings wieder die Oberhand. In der Endausmarchung kam es einmal mehr zum Aufeinandertreffen mit dem St.Galler Eidgenossen Daniel Bösch. In den vergangenen 13 Jahren standen sich die beiden Schwinger nicht weniger als 24 Mal gegenüber und kennen sich entsprechend gut. Leider musste Bless das bessere seinem Kontrahenten überlassen. Bless klassierte sich trotz der Niederlage als bester Appenzeller auf dem dritten Schlussrang.
Mit je einem Sieg über einen Eidgenossen scheinen Reto Koch und Roman Wittenwiler ebenfalls in guter Frühform zu sein. Währen Koch am Thurgauer Frühjahrschwinget siegreich über den einheimischen Domenic Schneider siegreich blieb, tat ihm dies Wittenwiler gegen Roger Rychen gleich. Beide Schwinger gaben sich keine Blösse und erkämpften sich mit einem äusserst starken Notenblatt den dritten beziehungsweise fünften Schlussrang. Auch Martin Roth gelang ein ansprechender Wettkampf. Dank den etwas besseren Noten rangierte er sich trotz eines Sieges weniger gleich ein wie Wittenwiler. Auch Raphael Zwyssig und Thomas Kuster erkämpften sich die begehrte Auszeichnung, wobei sie sich ähnlich wie Roth mit je drei Siegen zufriedengeben mussten. Etwas weniger glücklich verblieb der Herisauer Werner Keller. Mit einer unglücklichen Niederlage zum Abschluss verpasste er die angestrebten Ränge um Haaresbreite.
Die Innerrhoder Schwinger überzeugten ebenfalls. In Sommeri gelang entsprechend nicht nur Reto Koch eine gute Leistung, sondern auch Jaime Marty. Der letztjährige Neukranzer vermochte nach etwas Startschwierigkeiten zu überzeugen und blieb im Anschluss viermal siegreich, wobei ihm dies den erfreulichen Ehrenplatz einbrachte. Mit Andreas Inauen und Patrick Schmid verblieben zwei weitere Appenzeller in den Auszeichnungsrängen. Samuel Giger vermochte an diesem Tag allerdings keiner das Wasser reichen. Mit sechs Siegen distanzierte er die Gefolgschaft am Ende um zwei Punkte und mehr. Letzten Endes wird sich jeder Schwinger seine eigenen Ziele für die kommende Saison gesetzt haben. Die bis anhin erkämpften und bisweilen erfreulichen Resultate der Appenzeller lassen auf eine spannende Kranzfestsaison blicken.