Appenzellerland, Schaffhausen - Schwingen
mitg.

Dominik Schmid triumphiert am Schaffhauser Frühjahrsschwinget

Obwohl die traditionellen Osterfeiertage vor allen Dingen zu Speis und Trank einzuladen vermochten, standen die Appenzeller Schwinger bereits am Ostermontag bereits wieder im Einsatz. Der Hundwiler Teilverbandskranzer Dominik Schmid konnte nach einer längeren Verletzungspause bereits wieder vorne mitmischen und entschied das Schaffhauser Frühjahrsschwinget in souveräner Art und Weise zu seinen Gunsten.

 

Immer wieder musste sich der talentierte Hundwiler Dominik Schmid mit unglücklich zugezogenen Verletzungen herumschlagen. Umso mehr war man auf sein Comeback gespannt, welches er am vergangenen Ostermontag am Schaffhauser Frühjahrsschwinget in Osterfingen geben konnte. Bereits zu Beginn glückte dem Hundwiler sein Comeback. Mit drei Siegen in Serie führte er die Zwischenrangliste bereits zur Wettkampfhälfte souverän an. In einem interessant zu verfolgenden Duell knüpfte er dem eigentlichen Favoriten und Eidgenossen Domenic Schneider souverän eine Punkteteilung ab, ehe er sich mit einem weiteren Sieg in eindrücklicher Manier die Schlussgangqualifikation sichern konnte. Gleichermassen wie Schmid kämpfte sich auch der eher unbekannte Philipp Lehmann bis in den Schlussgang hervor. Im alles entscheidenden Kampf entschied der junge Appenzeller die Begegnung bereits nach kurzer Gangdauer das Duell zu seinen Gunsten. Für Schmid war dies gleichbedeutend mit dem ersten Sieg bei den Aktivschwingern. Hinter dem Überraschungssieger klassierte sich mit Urs Giger ein weiterer Appenzeller auf dem zweiten Schlussrang. Mit vier Siegen und nur einer Niederlage erkämpfte sich der sympathische Sennenschwinger diese Spitzenklassierung. Im Kampf um den Schlussgang wäre allerdings ein Sieg mehr nötig gewesen, wobei das Glück in diesem Moment nicht auf Gigers Seite stand.

Auch die Innerrhoder Schwinger konnten mit zumindest mit einer erkämpften Auszeichnung den Nachhauseweg in Angriff nehmen. Der Hasler Kranzschwinger Erich Dörig sicherte sich die begehrte Auszeichnung mit einer Aufholjagd in den letzten zwei Gängen. Trotz einem eher mässig geglückten Start konnte sich der Innerrhoder nach und nach steigern wobei am Ende der siebte Schlussrang der Mühe verdienter Lohn zu ernten war. Eher unglücklich verlief der Wettkampf für die restlichen Schwinger. Insbesondere dürfte der junge Jaime Marty am Endresultat zu nagen haben. Obwohl er sich in keinem Gang geschlagen geben musste, gelang ihm mit vier gestellten Gängen nicht die notwendige Punktzahl, welche für die Auszeichnung nötig gewesen wäre.