Appenzell
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Ein greifbarer Dank an den Kapuzinerorden

Das Theaterstück «Bilder putzen» feierte am Vorabend von Allerheiligen seine Weltpremiere. Das Publikum applaudierte herzhaft.

Im Jahr 2011 verliessen die Kapuziner das Kloster Appenzell – 425 Jahre nach dessen Gründung. Die Theatergesellschaft Appenzell hat es sich zum Ziel gesetzt, Bruchstücke aus dieser langen Tradition als Theaterstück in die Klosterkirche zu bringen. Paul Steinmann, der Verfasser von «Der dreizehnte Ort», hat den Text verfasst. Jean Grädel führte einmal mehr Regie und motivierte die Laienschauspieler zu lebensechten, teils heiteren Auftritten. In kurzen Spielszenen wird nicht Bekanntes und längst Vergessenes ans Licht geholt. Die Inszenierung nimmt Rücksicht auf den Ort der Handlung. Zurückhaltend wird Geschichte fassbar gemacht. Bezaubernde Musik der Geschwister Küng hält das Ganze zusammen. Bis zum 22. November sind zwölf weitere Vorstellungen geplant; der Vorverkauf läuft über Appenzellerland Tourismus.