Gais
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Gais eine Wahl mit Auswahl ermöglichen

Die Mitglieder der FDP.Die Liberalen Gais haben ihr Team für die Gesamterneuerungswahlen 2019 nominiert. Für die Kantonsratswahlen bieten sie den Wählerinnen und Wählern eine echte Auswahl. Für den Gemeinderat springt die FDP in die Bresche.

Die Ausgangslage für die kommunalen Gesamterneuerungswahlen vom 17. März 2019 ist klar: Kantonsrätin Silvia Lenz tritt nicht mehr zur Wahl an, im Gemeinderat gilt es zwei Vakanzen zu besetzen. Während für die FDP Gais der Anspruch auf den Sitz von Silvia Lenz klar ist, stehen für den Gemeinderat die SP Gais und die Vereinigung der Arbeitnehmer/innen (VdA) in der Pflicht. Bereits früh setzten sich die Präsidenten der vier in Gais aktiven Parteien zusammen mit dem Ziel, die beiden Vakanzen zu besetzen. Die Suche nach fähigen Kandidatinnen und Kandidaten ist stets eine Herausforderung. Vor diesem Hintergrund wurde die Möglichkeit der FDP, eine Kandidatin zu stellen von den anderen Parteien begrüsst.

Die Nomination von Doris Oetiker für einen der beiden freiwerdenden Gemeinderatssitze stiess bei den Mitgliedern der FDP auf einhellige Unterstützung. Die 36jährige Doris Oetiker ist verheiratet und Mutter von zwei Mädchen. Die gelernte Drogistin arbeitet seit einigen Jahren in Teilzeit auf der IV-Stelle St. Gallen. Vorher war sie in der Privatversicherungsbranche tätig. Seit Juni 2017 ist sie Mitglied der Jugendkommission Gais.

Für den Kantonsrat präsentiert sich die Situation etwas anders: Zwei der vier Sitze werden aktuell von der FDP besetzt. Matthias Tischhauser stellt sich der Wiederwahl. Er hat sich bereits im ersten Amtsjahr als wertvolles Mitglied des kantonalen Parlaments einen Ruf gemacht. Unter anderem arbeitet er in der Verfassungskommission mit. An der Nominationsversammlung präsentierten sich eine Kandidatin und ein Kandidat den FDP-Mitgliedern.

Die 42jährige Astride Bischof ist verheiratet und engagiert sich seit 2009 als schulische Heilpädagogin im Kindergarten und in der Primarschule Gais. Über die Gemeindegrenzen hinaus ist sie in verschiedenen Berufsverbänden aktiv und zudem Mitglied der kantonalen Volksschulkommission. Der zweite Kandidat ist der 59jährige Martin Wirth. Seit Frühling 2017 ist er verantwortlich für die Geschäftskundenbetreuung in den Bereichen Starkstromanlagen, Fibre to the Home und Rechenzentrum Ostschweiz der SAK AG. Er ist gelernter Elektroingenieur HTL, verheiratet und Vater von zwei erwachsenen
Kindern. In Gais ist er vielen bekannt durch sein grosses Engagement im Chor Gais. Sowohl Astride Bischof als auch Martin Wirth überzeugten die anwesenden Mitglieder. Beiden wurde durchwegs zugesprochen, dass sie eine Bereicherung für den Kantonsrat sein könnten. Menschlich und auch von ihrem beruflichen und persönlichen Rucksack her standen keinerlei Zweifel im Raum. Die Konsequenz daraus: Nach einer engagierten Diskussion entschied die Versammlung mit Zweidrittels-Mehrheit, Astride Bischof und Martin Wirth zusammen mit dem bisherigen Kantonsrat Matthias Tischhauser aufs Ticket zu nehmen. Damit ermöglicht die FDP Gais eine Wahl mit echter Auswahl.

Für den Gemeinderat wurden die bisherigen Mitglieder Katja Pantaleo-Palancon, Beat Signer und Andreas Winkler diskussionslos nominiert; ebenso Gemeindepräsident Ernst Koller, der sich gleichfalls für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung stellt. Aus der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission tritt mit Joachim Bühler ein Mitglied der FDP
nicht mehr an. Um diese für die Gemeinde wichtige Kommission nicht zu «verpolitisieren», unterstützt die FDP Gais als Nachfolger von Bühler einstimmig Richard Hofer, der von der SVP Gais aufgestellt wird.