Appenzell
pd

Ruhige Hauptversammlung der CVP AI

Am Mittwochabend fand die Hauptversammlung der CVP AI im Hotel Hecht in Appenzell statt. Es standen keine grösseren Geschäfte an und so konnte Parteipräsident Stefan Ledergerber die Versammlung bereits nach einer halben Stunde für beendet erklären. Auf die HV 2019 erklärten Kathrin Rechsteiner (Haslen) und Jonas Valaulta (Appenzell) ihren Rücktritt aus dem Vorstand. Neu in den Vorstand gewählt wurde Dominik Ebneter (Appenzell).

In seiner Eröffnungsrede ging CVP-Präsident Stefan Ledergerber auf die neue Rolle der CVP im Bundesparlament ein. In der neuen Konstellation kommt der Partei mehr denn je die Rolle als Zünglein an der Wage zu. Diesen Umstand müsse man nützen, um der CVP auf nationaler und kantonaler Ebene mehr Profil zu geben. Auch die anstehende Totalrevision der Innerrhoder Kantonsverfassung soll genutzt werden, um Visionen zu entwickeln und in einem Parteiprogramm festzuhalten.

Das vergangene Jahr war stark geprägt von den Wahlen. Mit dem Stände- und Nationalrat, sowie dem Landammann und dem Landesfähnrich galt es wichtige Ämter neu zu besetzen. Auf nationaler Ebene ist dies gelungen und so wird Appenzell Innerrhoden im Bundesparlament weiterhin von zwei CVP-Politikern vertreten. Den Landammann-Sitz konnte leider nicht
verteidigt werden. Umso mehr müsse man Wert auf eine nachhaltige Mitgliederwerbung legen, schlussfolgerte Ledergerber.

Auf die diesjährige Hauptversammlung erklärten Kathrin Rechsteiner und Jonas Valaulta ihren Rücktritt aus dem Parteivorstand. Beide Personen waren als Kassierin respektive Parteisekretär eine wertvolle Unterstützung in der Parteiarbeit. Das Engagement der Zurückgetretenen wurde mit einem kleinen Präsent gewürdigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Dominik Ebneter. Der zweifache Familienvater ist in Appenzell aufgewachsen und war nach einem Studium
an der HSG mehrere Jahre für einen Versicherungskonzern im In- und Ausland tätig. Seit 2017 wohnt Ebneter wieder in Appenzell und möchte sich nun wieder vermehrt politisch engagieren.

Die Traktandenliste war nach rund einer halben Stunde bereits erschöpft und so blieb noch genug Zeit, um den Abend im gemütlichen Rahmen ausklingen zu lassen.