Appenzell - Fussball
hr/martin kradolfer

Unentschieden fühlt sich für den FCA wie eine Niederlage an

Gegen Rorschach-Goldach 2 resultierte für die Innerrhoder Fussballer nur ein 1:1 (1:0).

Die Innerrhoder starteten besser in die Partie. Nach 20 Minuten liess sich Sepp Peterer für einen erfolgreichen Torschuss zu stark nach links abdrängen. Nach einer halben Stunde spielte dann aber der zuletzt genannte Fabian Koller - der auffälligste Innerrhoder in den ersten 30 Minuten - frei, welcher den einheimischen Hüter zum 1:0 bezwang. Michael Dörig fand in der Folge den Kopf von Roger Fässler, der Ball ins Tor aber nicht. In Hälfte zwei brachte derselbe Innerrhoder das Leder nicht am Torwart vorbei und der Nachschuss von David Köppel fand das Gehäuse nicht und wenige Minuten später sah der zuletzt Genannte einen weiteren Versuch vom Keeper abgewehrt. Appenzell war in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit überlegen, es schlichen sich aber auch Fehlpässe ein. Zudem konnte nun auch Rorschach-Goldach einige Akzente nach vorne setzen. Dann erspielten sich wieder die Gäste mehrere Möglichkeiten. Wäre hier bei einer dieser Chancen das zweite Tor gefallen, Appenzell wäre wohl als Sieger vom Platz gegangen. So aber fiel in der 77. Minute durch den sträflich frei gelassenen Tim Schäfer der 1:1 Ausgleich. Lukas D'Olif verhinderte mit einer guten Abwehr zu Ecke einen weiteren Treffer der Einheimischen. Als in der 84. Minute der Ball im Tor der Seebuben landete, sah der Schiedsrichter (nachträglich) ein Stürmerfoul. Da in den letzten Minuten beide Equipen den Sieg wollten, wurde diese hektischer, aber weitere Treffer fielen keine mehr.
Mit zwei Siegen, fünf Unentschieden und vier Niederlagen wurde das gesteckte Vorrunden-Ziel des FCA, unter den ersten fünf Rängen mitzuspielen, mit Platz neun nicht erreicht. Das liegt aus Sicht von Patrik Lenzi in erster Linie daran, dass ein kaltblütiger Stürmer (bzw. Knipser) gefehlt hat. Die Mannschaft betrieb für ein Tor einen wahnsinnigen Aufwand und benötigte viele Chancen, bis sie sich belohnte. Die Elf hat aber mehr Potential. Ausserordentlich erfreulich, dass die Mannschaft im Cup durch ausgezeichnete Leistungen das Viertelfinale erreicht hat und auch bei der Fairplay-Rangliste erneut auf dem ersten Platz liegt.