Wolfhalden
hr/peter eggenberger

Wolfhalden hat Wirtschaftssorgen

Der Landgasthof „Krone“ und die Genossenschaft „Adler“ stehen vor ungewisser Zukunft.

Mit der „Krone“ und dem „Adler“ stehen derzeit die beiden einzigen Hotel- und Gastrobetriebe im Ortszentrum von Wolfhalden vor einer ungewissen Zukunft. Die Gemeinde und eine Interessengemeinschaft setzten sich für deren Weiterführung ein.
Seit 2005 wird der Gästezimmer und Gemeindesaal umfassende Landgasthof „Krone“ von Küchenchef Markus Steger geführt, der seit 2009 von seiner Lebenspartnerin Heidi Bauhofer und einem Mitarbeiterteam unterstützt wird. Nun befasst sich das Paar mit einer Neuausrichtung und hat deshalb den Pachtvertrag auf Ende Januar 2020 gekündigt. Seit 1980 befindet sich die wenige Schritte oberhalb der Kirche gelegene „Krone“ im Eigentum der Gemeinde. Seither wurde viel in die Liegenschaft investiert. Auch der alte Saal wurde abgebrochen und durch einen grosszügigen Neubau ersetzt, in dem viele kommunale und regionale Anlässe stattfinden. Der Gemeinderat setzt alles daran, den Betrieb nahtlos offen zu halten und bemüht sich ab sofort um eine neue Pächterschaft.
Vierzig Jahre lang haben Nina und Walter Schlegel das Restaurant „Adler“ neben der Kirche geführt. Seit ihrem Rückzug wirtet eine Pächterin. Zur Sicherung der Zukunft des beliebten Treffpunkts plante eine Interessengemeinschaft die Gründung einer Genossenschaft mit dem Ziel, den „Adler“ zu erwerben und weiter zu betreiben. Diese Bemühungen sind vorläufig gescheitert, konnte doch die nötigen Finanzen für den Kauf des Hauses und dessen Sanierung nicht fristgerecht aufgebracht werden. Die IG prüft derzeit Möglichkeiten, wie der Erhalt des „Adler“ trotzdem gesichert werden könnte.